Randen-Carpaccio mit Feta, Walnüssen & Minze - Wenig aufwand, grosser auftritt
Es gibt Gerichte, die brauchen kein grosses Kochkunststück, um zu beeindrucken und das Randen-Carpaccio ist genau so eines. Hauchdünn gehobelte Randenscheiben, cremig-salziger Feta, geröstete Walnüsse und ein Hauch frische Minze: wenige Zutaten, aber ein Auftritt, der auf jedem Teller sofort ins Auge sticht.
Ein Gericht für die Augen und den Gaumen
Was das Carpaccio besonders macht, ist der Kontrast: die satte, tiefrote Farbe der Randen, dazu die weissen Fetabröckchen, die goldbraunen Walnüsse und die grünen Minzeblätter. Optisch ein kleines Kunstwerk und genauso ausgewogen im Geschmack. Die Erdigkeit der Randen trifft auf die Säure des weissen Balsamicos, die Süsse des Honigs balanciert das Ganze aus, während Feta für die salzige Cremigkeit sorgt und die gerösteten Walnüsse einen knackigen Gegenpol liefern. Die Minze rundet alles mit einer erfrischenden, leicht kühlenden Note ab.
Warum Randen mehr können, als man denkt
Randen werden oft unterschätzt, dabei stecken sie voller Nährstoffe: Sie liefern natürliche Nitrate, Folsäure und Antioxidantien und gelten als eines der farbintensivsten und damit auch nährstoffreichsten – Gemüse überhaupt. In diesem Rezept kommen sie vorgekocht zum Einsatz, was ihre Farbe und ihren erdigen, leicht süsslichen Geschmack am besten zur Geltung bringt.
Ein Tipp aus der Praxis
Ein kleiner, aber wichtiger Hinweis: Randensaft färbt extrem stark, darum sind Gummihandschuhe beim Hobeln hier keine Übertreibung, sondern echte Pflicht, wenn man verfärbte Hände vermeiden will. Für die dünnen, gleichmässigen Scheiben lohnt sich zudem ein Gemüsehobel auf der feinsten Stufe. Das macht den optischen Unterschied zwischen einem guten und einem wirklich beeindruckenden Carpaccio.
Fazit
Das Randen-Carpaccio ist der Beweis, dass ein Gericht nicht kompliziert sein muss, um Eindruck zu machen. Wenige, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten, ein bisschen Sorgfalt beim Anrichten und heraus kommt ein Teller, der genauso schön aussieht, wie er schmeckt.

Randen-Carpaccio mit Feta, Walnüssen & Minze
Randen-Carpaccio mit Feta, Walnüssen & Minze. Ein optischer Hingucker, der genauso gut schmeckt, wie er aussieht. Hauchdünn gehobelte Randen treffen auf cremig-salzigen Feta, geröstete Walnüsse und frische Minze, verfeinert mit einem Dressing aus Olivenöl, weissem Balsamico und Honig. Wenig Aufwand, grosser Auftritt.
Zutaten
- 200 g Randen vorgekocht
- 75 g Feta
- 15 g Walnüsse
- 3-4 Blätter Minze
- 3 EL Olivenöl
- 30 ml Gemüsebouillon
- 3 EL Weisser Balsamico
- 1 TL Honig
- Salz & Pfeffer
- Gummihandschuhe
Zubereitung
- Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze leicht anrösten. Anschliessend in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
- In der Zwischenzeit Gummihandschuhe anziehen und Randen mit einem Gemüsehobel auf der feinsten Stufe in Scheiben hobeln.
- Die Randenscheiben pro Person auf einem Teller gefächert anrichten.
- Feta mit den Händen zerbröckeln und mit den Walnüssen über das Carpaccio streuen.
- Olivenöl, Gemüsebouillon, Balsamico, Honig vermischen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.
- Minze fein hacken und zum Dressing geben.
- Dressing über das Carpaccio träufeln und geniessen. Ä Guetä!
Notizen
Dazu passt: Brot (Sauerteig), Couscous, Bulgur, Quinoa oder Kartoffeln.
FAQ
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Randensaft färbt extrem stark und lässt sich von Haut und Nägeln nur schwer wieder entfernen. Handschuhe sind hier keine Übertreibung, sondern echt sinnvoll.
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Ja, das funktioniert auch, allerdings sind rohe Randen fester und lassen sich etwas schwerer hauchdünn hobeln. Vorgekochte Randen sind zudem milder im Geschmack.
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Für den typischen Carpaccio-Look sollten sie so dünn wie möglich sein. Ein Gemüsehobel auf der feinsten Stufe ist dafür ideal.
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Als Vorspeise ja, das ist eine übliche Menge für einen leichten Starter. Als Hauptgericht würde ich die Menge auf ca. 300-400 g erhöhen und zusätzlich eine Sättigungsbeilage wie Brot, Reis oder Bulgur dazu servieren, damit die Mahlzeit auch sättigt.
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Die Randenscheiben lassen sich gut vorbereiten, das Dressing sollte aber erst kurz vor dem Servieren darüber, damit der Salat nicht durchweicht.
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Vegetarisch, durch den Feta nicht vegan. Für eine vegane Variante lässt sich der Feta durch eine pflanzliche Alternative ersetzen.