Korma Curry mit Kichererbsen & Süsskartoffeln – ein Rezept mit Geschichte

Dieses Rezept begleitet mich schon eine Weile. Es stammt noch aus der Zeit meines ersten eigenen Unternehmens “Vidi’s Kochtüte”. Einem Foodlieferservice, bei dem wir Meal-Kits mit fertig abgemessenen Zutaten und Rezepten direkt nach Hause geliefert haben. Das Korma Curry mit Kichererbsen und Süsskartoffeln war eines der Gerichte, die bei den Kundinnen und Kunden besonders gut ankamen. Unkompliziert in der Zubereitung, aber mit vollem, rundem Geschmack. Auch wenn das Startup längst Geschichte ist, dieses Rezept hat überlebt und kommt bis heute auf unseren Esstisch.

Die Herkunft des Korma

Korma stammt ursprünglich aus der Mogulzeit im Norden Indiens. Einer Küche, die für ihre aufwendigen, aromatischen Schmorgerichte bekannt ist. Traditionell wird dabei Fleisch oder Gemüse langsam in einer cremigen, meist mit Joghurt, Sahne oder gemahlenen Nüssen gebundenen Sauce gegart, verfeinert mit milden, aber vielschichtigen Gewürzen wie Kardamom, Zimt und Koriander. Diese Version mit Kokosmilch und Cashewkernen orientiert sich an dieser Tradition, ersetzt die klassischen Milchprodukte aber durch pflanzliche Alternativen. Geschmacklich ebenso cremig und rund, dafür komplett vegan.

Ein Curry, das auch gesundheitlich überzeugt

Was dieses Gericht besonders macht, ist nicht nur der Geschmack, sondern auch, wie gut es dasteht, wenn man es sich genauer anschaut. Es ist komplett pflanzenbasiert und vegan, ohne dass man dabei auf Sättigung oder Nährstoffe verzichten müsste.

  • Kichererbsen liefern pflanzliches Protein und viele Ballaststoffe, die lange satt machen und die Verdauung unterstützen

  • Süsskartoffeln bringen Beta-Carotin, Kalium und komplexe Kohlenhydrate für nachhaltige Energie

  • Cashewkerne steuern gesunde Fette und eine angenehme Textur bei

  • Kokosmilch macht die Sauce cremig, liefert aber auch mittelkettige Fettsäuren

  • Tomaten und Currypaste bringen sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien mit

In Kombination ergibt das ein Gericht, das nicht nur pflanzlich, sondern auch nährstoffreich und ausgewogen ist. Ideal für alle, die bewusst und pflanzenbasiert essen wollen, ohne auf Genuss zu verzichten.

Zu indischen Curries servieren wir zu Hause immer noch eine selbstgemachte Raita.

Korma Curry mit Kichererbsen & Süsskartoffeln
Portionen 4
Autor Marko Vidmar
Zubereitungszeit
10 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Gesamtzeit
30 Minuten

Korma Curry mit Kichererbsen & Süsskartoffeln

Korma Curry mit Kichererbsen & Süsskartoffeln. Ein cremiges, veganes Curry aus der Tradition der nordindischen Mogulküche. Mit Kokosmilch, Cashewkernen und milder Currypaste entsteht eine runde, aromatische Sauce, die Süsskartoffeln und Kichererbsen perfekt umhüllt. Unkompliziert zubereitet, reich an pflanzlichem Protein und Ballaststoffen. Ein Rezept mit Geschichte aus meinem ersten Startup, das bis heute überzeugt.

Cook modePrevent screen from turning off

Zutaten

  • 2 Süsskartoffeln klein
  • 500 g Kichererbsen (Dose)
  • 70 g Korma oder milde indische Currypaste
  • 1 Rote Zwiebel
  • 400 g Dosentomaten gehackt
  • 500 ml Kokosmilch
  • 50 g Cashewkerne
  • 200 g Basmatireis
  • 1 Limette
  • Koriander (optional)
  • 1 TL Kokosblütenzucker (optional)
  • 2 EL Kokos- oder Olivenöl
  • Salz

Zubereitung

  1. Reis gemäss Anleitung auf der Verpackung zubereiten.
  2. Zwiebel fein hacken. Süsskartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Öl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln sowie Süsskartoffeln darin 5 Minuten dünsten.
  4. Currypaste dazugeben und 1 Minute anrösten. Anschliessend die Kichererbsen, Tomaten und Kokosmilch hinzufügen und aufkochen lassen.
  5. Auf mittlere Hitze reduzieren und 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt und die Süsskartoffeln gar sind. Mit Salz nach Geschmack, Limettensaft und Kokosblütenzucker abschmecken.
  6. Zwischenzeitlich die Cashewkerne grob hacken und in einer Bratpfanne bei mittlerer Hitze anrösten.
  7. Curry mit dem Reis in tiefen Tellern anrichten und mit grob gehacktem Koriander sowie Cashewkernen garnieren. Raita dazu servieren. Ä Guetä!

Notizen

Link zum Rezept: Raita. Ein indischer Joghurt-Dip als kühlende Beilage zu Currys.

Nährwertangaben

Kalorien

760

Fett

37 g

Gesättigtes Fett

25 g

Kohlenhydrate

93 g

Ballaststoffe

14 g

Netto-Kohlenhydrate

79 g

Zucker

14 g

Eiweiß

22 g

Natrium

211 mg

Cholesterin

0 mg
Mittagessen
Indisch
Hast du dieses Rezept gekocht?
Markiere mich auf Instagram @markovidmar_
Zurück
Zurück

Chicken Teriyaki mit Reis und Brokkoli – das perfekte Essen für Sportler

Weiter
Weiter

Wassermelonen-Gazpacho mit Feta und Minze – eine erfrischende Abwandlung der Andalusischen Gazpacho